Das lebendige Bienenmuseum

Ziel des Museums ist es, die Beziehung zwischen dem Menschen und Bienen darzustellen. Ausgehend von der traditionellen Imkerei in Nordhessen über Europa und Nordafrika, die den Schwerpunkt der Ausstellung bildet, finden sich auch Exponate und Beschreibungen aus Asien und Amerika.

Nebenstehend sehen Sie unsere Heideimker-Abteilung. Verschiedene Strohkörbe, teilweise frisch mit Kuhdung eingestrichen, ein Bannkorb und ein Schwarmfangbeutel vermitteln ein erstes Bild von den Techniken der Heideimker.

Wir führen Sie durch das Museum

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Führungen durchs Museum und auf dem Freigelände für Wandergruppen, Landfrauen, Imker-, Naturschutz- und andere Vereine, Senioren- und sonstige Gruppen, Schulklassen, Familien- und Betriebsausflüge. Für Stadtkinder besonders spannend: ein zweistündiger Rundgang durch die wichtigsten Lebensräume um Niederbeisheim (hierzu bitte festes Schuhwerk mitbringen).

Und was gibt es sonst noch?

Diavorträge über traditionelle und moderne Imkerei aus Europa, Marokko, Mexiko, Indien, Thailand oder Australien, die Biologie von Honig- und Wildbienen, Gestaltung von erlebnisreichen Naturgärten, Tracht- und Nahrungspflanzen, alte und ungewöhnliche Gemüse- und Obstpflanzen können angeboten werden.

Feiern lassen sich im und um’s Museumscafe Kinder- sowie andere Geburtstage oder Jubiläen; aber auch als Krönung eines ungewöhnlichen Ausfluges ist das Museumscafe ein lohnendes Ziel.

Basteln von Nisthilfen für Wildbienen, Bienen-Mobiles, Zeichnen und Malen von Bildern mit Waben-Muster machen Kindern aller Altersgruppen großen Spaß.

Imkern für einen Vor- oder Nachmittag können Jung und Alt mit der Imkermeisterin vom Frühjahr bis zum Herbst.

Forschen können alle Altersklassen in kleinen Gruppen unter Anleitung des Diplom-Biologen; hochwertige Standlupen und Mikroskope ermöglichen ernsthafte Bestimmungsübungen an der heimischen Fauna und Flora.

Spielen ist vor allem angesagt für Kindergruppen: zwei Gruppen sammeln um die Wette Pollen zur Ernährung ihres Nachwuchses; dabei lernen die Kinder spielerisch über die Bedeutung der Bestäubung für die Pflanzen und die Rolle des Pollens in der Ernährung der Bienen. Dieses und andere Spiele warten auf Euch.

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Information

Anschrift: Beiseförther Str. 12
34593 Knüllwald--Niederbeisheim

Anmeldung erbeten unter:
Tel.: 05685-499; Fax: -930364 oder e-Mail: bienenmuseum-knuellwaldwebde

Eine Voranmeldung mit Terminabsprache ist dringend erforderlich, um Doppelbelegungen zu vermeiden bzw. Ihnen zu ersparen, vor verschlossener Türe zu stehen. Die Anmeldung kann telefonisch oder per e-Mail erfolgen.

Helft den Bienen!

Bienen sind die jüngste Gruppe der Hautflügler und haben sich gemeinsam und in voller Abhängigkeit mit den Blütenpflanzen entwickelt. Alle Bienen betreiben eine intensive Brutpflege, indem sie ihre Brut entweder selbst versorgen oder - wie der Kuckuck - ein geeignetes Nest suchen, um ihre Brut dort von Pflegeeltern ernähren zu lassen.

Deshalb ist es besonders wichtig, unsere Bienen vor Pestiziden zu schützen und alles dafür zu tun, damit schädigende Substanzen nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Wir wollen ja auch morgen noch in einen Apfel beißen können und dafür sorgen ganz wesentlich die, ja genau: die Bienen.

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